Depressive Stimmung, innere Leere & Rückzug

Psychotherapie bei Depression in Salzburg

Wenn Freude, Antrieb und Verbindung zum Leben spürbar abnehmen.

In meiner Praxis in Salzburg biete ich Psychotherapie bei Depression und depressiven Beschwerden an. Wenn Rückzug, fehlender Antrieb oder innere Leere Ihren Alltag belasten, nehmen wir uns Zeit, Ihre Situation zu verstehen. Gemeinsam klären wir, welche Unterstützung zu Ihnen passt und ob weitere fachliche Abklärung sinnvoll ist.

Porträt von Mag.a Katharina Göbl, Psychotherapeutin und Klinische Psychologin in Salzburg

Ihre Therapeutin

Mag.a Katharina Göbl

Psychotherapeutin (Existenzanalyse) & Klinische Psychologin

Salzburg Stadt Gesetzliche Verschwiegenheit 120 € / 50 Minuten Kostenzuschuss möglich Online möglich

Vielleicht kennen Sie das

Psychotherapeutische Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn solche Erfahrungen über längere Zeit anhalten, wiederkehren oder Alltag, Beruf und Beziehungen spürbar einengen. Neue oder deutliche körperliche Beschwerden sollten zusätzlich ärztlich abgeklärt werden.

Akute Krise oder Suizidgedanken: Bitte holen Sie sofort Hilfe. In Österreich erreichen Sie den Rettungsdienst unter 144 oder den Euro-Notruf unter 112, die TelefonSeelsorge rund um die Uhr unter 142 und die Krisenhotline Salzburg von Pro Mente unter +43 662 43 33 51. Psychotherapeutische Begleitung ersetzt keine Akutversorgung.

Wenn Depression nicht nur als Traurigkeit spürbar ist

Eine Depression kann mit anhaltender Niedergeschlagenheit, innerer Leere oder einem deutlichen Verlust von Interesse und Freude einhergehen. Für die Abgrenzung zu einer vorübergehend belastenden Phase zählt das Gesamtbild: Wie lange und wie ausgeprägt bestehen die Beschwerden, und wie beeinträchtigen sie Alltag und Beziehungen? Einzelne Anzeichen oder die Dauer allein erlauben keine Diagnose. Meist wirken psychische, soziale und biologische Faktoren zusammen. Sie können auch frühzeitig Unterstützung suchen, ohne eine bestimmte Dauer oder eine gesicherte Diagnose abzuwarten.

Fachliche Einordnung: WHO zu Depression und Behandlung.

Wenn die Beschwerden vor allem nach längerer Überlastung entstanden sind, kann auch der Schwerpunkt Erschöpfung und Burnout relevant sein. Stehen Trennung, Verlust oder eine größere Veränderung am Beginn der Belastung, finden Sie weitere Informationen unter Lebenskrisen und Umbrüche.

Wobei Psychotherapie bei Depression unterstützen kann

Im Mittelpunkt steht nicht, möglichst schnell wieder zu funktionieren. Zunächst geht es darum, Belastung und depressive Symptome sorgfältig einzuordnen und wieder einen tragfähigen inneren und äußeren Rahmen aufzubauen.

Stabilität im Alltag zurückgewinnen

Überforderung reduzieren, überschaubare Schritte entwickeln und wieder mehr Struktur, Selbstfürsorge und Entscheidungsfähigkeit ermöglichen.

Grübeln und Rückzug verändern

Selbstkritische Gedankenschleifen, Schuldgefühle und Rückzugsmuster verstehen und neue Formen von Kontakt und Entlastung erproben.

Verbindung und Perspektive stärken

Gefühle, Bedürfnisse und tragende Beziehungen wieder besser wahrnehmen und schrittweise mehr Lebendigkeit und Orientierung entwickeln.

Wie ich arbeite

In der Existenzanalyse geht es bei depressiven Phasen nicht um Druck, positives Denken oder vorschnelle Lösungen. Wir schauen gemeinsam darauf, was im Moment besonders schwer wiegt, wodurch Rückzug oder innere Schwere aufrechterhalten werden und welche Schritte Ihrer aktuellen Kraft tatsächlich entsprechen. Gerade zu Beginn stehen Halt, Entlastung und ein verlässlicher Rahmen im Vordergrund.

  • Belastungen und depressive Symptome behutsam sortieren
  • Grübeln, Selbstkritik und überfordernde Ansprüche verstehen
  • machbare Veränderungen für Alltag, Beziehungen und Selbstkontakt entwickeln

Existenzanalyse · Eintragung PT 11114 / KP 5374 · mehr zu meiner Arbeitsweise

So starten wir

  1. Aktuelle Situation sortieren Im Erstgespräch schauen wir darauf, wie sich die Belastung zeigt und was Ihren Alltag im Moment am stärksten beeinträchtigt.
  2. Passenden Rahmen klären Wir besprechen, was zunächst Stabilität geben kann und ob zusätzlich eine ärztliche oder psychiatrische Abklärung sinnvoll ist.
  3. Nächste Schritte vereinbaren Frequenz, Setting und weiteres Vorgehen werden transparent und gemeinsam festgelegt. Danach entscheiden Sie in Ruhe.

Honorar
120 € für 50 Minuten

Rahmen
Salzburg oder online, Kostenzuschuss möglich

Als Psychotherapeutin unterliege ich der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht. Ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung werden weder Angehörige, Arbeitgeber noch andere Personen über den Kontakt oder Gesprächsinhalte informiert.

Häufige Fragen zu Depression und Psychotherapie

Fünf Fragen, die vor einem Erstgespräch häufig eine Rolle spielen.

Wann ist Psychotherapie bei Depression oder depressiven Symptomen sinnvoll?

Psychotherapie kann sinnvoll sein, wenn innere Leere, Antriebslosigkeit, Grübeln oder Rückzug über längere Zeit anhalten, wiederkehren oder Alltag und Beziehungen deutlich belasten. Sie müssen nicht warten, bis gar nichts mehr geht oder bereits eine gesicherte Diagnose vorliegt.

Kann ich arbeiten und trotzdem depressiv sein?

Ja. Viele Menschen erfüllen berufliche Pflichten noch lange, obwohl Freude, Kraft und Verbindung innerlich deutlich abnehmen. Hinweise können sein, dass das Funktionieren immer mehr Energie kostet, nach der Arbeit kaum noch etwas möglich ist oder Rückzug und Selbstkritik zunehmen.

Depression, Burnout oder Trauer – wie lässt sich das unterscheiden?

Die Erfahrungen können sich überschneiden und lassen sich nicht anhand eines einzelnen Anzeichens zuverlässig trennen. Im Erstgespräch ordnen wir Ihre Situation sorgfältig ein. Eine ausführlichere Orientierung bietet der Ratgeber Burnout, Depression oder Erschöpfung.

Brauche ich zusätzlich Medikamente?

Ob neben der Psychotherapie eine ärztliche oder psychiatrische Behandlung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Ausprägung und dem Verlauf Ihrer Beschwerden ab. Medikamente können ein Teil der Behandlung sein, sind aber nicht in jedem Fall erforderlich. Ob sie für Sie infrage kommen, besprechen Sie mit einer Ärztin oder einem Arzt. Wir klären gemeinsam, welcher Behandlungsrahmen zu Ihrer Situation passt.

Was ist, wenn ich im Erstgespräch kaum sprechen kann oder mich schäme?

Das ist kein Hindernis. Sie müssen nichts vorbereiten und Ihr Erleben nicht sofort vollständig erklären können. Wir beginnen bei dem, was Sie gerade bemerken – etwa Leere, Druck, Grübeln, Rückzug oder fehlende Kraft – und schaffen gemeinsam Struktur.

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Die Belastung nicht länger allein tragen

Wenn innere Leere, Rückzug oder fehlender Antrieb Ihren Alltag immer stärker bestimmen, kann ein Erstgespräch helfen, die Situation fachlich einzuordnen und einen machbaren nächsten Schritt zu klären.