Fokus: Panikattacken Therapie & Angst vor der Angst
Angsttherapie & Panikattacken Therapie in Salzburg
Mag.a Katharina Göbl, Psychotherapeutin & Klinische Psychologin · Praxis in Salzburg (Rainerstraße 9)
Angst ist ein Schutzsystem. Belastend wird sie, wenn der Alarm nicht mehr ausgeht: wenn der Körper ständig in Alarmbereitschaft ist, Gedanken sich verselbstständigen und Vermeidung das Leben enger macht. In meiner Praxis in Salzburg begleite ich Menschen bei Angstzuständen und Panikattacken – z. B. bei Angststörungen wie Panikstörung, Agoraphobie/Platzangst, sozialer Angst (soziale Phobie), generalisierter Angststörung oder spezifischen Phobien – sowie bei der „Angst vor der Angst“. Im Gespräch ordnen wir Auslöser und was den Alarm am Laufen hält (Körper, Gedanken, Verhalten) und entwickeln Schritte zurück zu mehr Sicherheit und Freiheit – ruhig, fachlich klar und ohne Druck.
- Panikattacken: Herzrasen, Enge, Atemnot, Schwindel oder Zittern
- Gedankenkreisen und Katastrophengedanken („Was ist, wenn …“)
- Angst vor der Angst: Sorge vor der nächsten Attacke
- Vermeidung: Orte, Situationen oder Aktivitäten werden „zu eng“
Kurzprofil
Mag.a Katharina Göbl – Psychotherapeutin (Existenzanalyse) · Klinische Psychologin
Arbeitsschwerpunkte: Panikattacken & Angststörungen, Körperreaktionen & Angstkreislauf, Vermeidung & Sicherheit, Selbstwert & Grenzen, chronische Erschöpfung
Rainerstraße 9, 5020 Salzburg (nahe Mirabellplatz/Hbf) · 50 Min · 120 € · Sitzung per Videokonferenz
Eintragung: PT 11114 · KP 5374
Wenn Angst und Panik beginnen, den Alltag zu bestimmen, entsteht oft ein Kreislauf: Körperreaktionen wirken bedrohlich, Gedanken kreisen, Vermeidung wächst – und der Radius wird kleiner. Im Erstgespräch klären wir, was bei Ihnen im Vordergrund steht und welche Schritte jetzt wirklich helfen.
Panikattacken erleben viele Menschen als besonders bedrohlich: plötzliches Herzrasen, Schwindel, Atemnot, Zittern, Enge in der Brust oder das Gefühl von Unwirklichkeit. Oft kommt die Sorge dazu, etwas Schlimmes könne passieren – oder man könnte „nicht mehr funktionieren“. Aus Angst vor einer erneuten Attacke beginnen Betroffene häufig, Situationen zu vermeiden. Kurzfristig entlastet das, langfristig macht es das Leben enger.
Hinweis: Wenn starke körperliche Symptome neu sind oder sich deutlich verändern, lassen Sie das bitte ärztlich abklären. Psychotherapie kann parallel helfen, den Angst‑Körper‑Kreislauf zu stabilisieren.
Videokonferenz möglich: Bei Bedarf auch als Therapie per Video.
Im geschützten Rahmen der Psychotherapie verstehen Sie den Kreislauf aus Angst, Körperreaktionen, Gedanken und Vermeidung – und lernen, ihn zu verändern. Wir arbeiten daran, innere Sicherheit wieder aufzubauen: durch mehr Klarheit über Auslöser und Muster, durch Übungen, die Körper und Gefühle beruhigen, und durch konkrete, alltagstaugliche Schritte zurück in mehr Freiheit. Ziel ist nicht „nie wieder Angst“, sondern dass Angst nicht mehr steuert, wie Sie leben.
Angststörungen & Panik: Welche Formen sind häufig?
Viele erleben Angst sehr unterschiedlich. Im Erstgespräch klären wir, was bei Ihnen im Vordergrund steht – z. B.:
- Panikattacken / Panikstörung: plötzliche Attacken, starke Körperreaktionen, „Angst vor der Angst“.
- Agoraphobie (Platzangst): Angst vor Situationen, aus denen man „nicht schnell weg kann“ (Öffis, Menschenmengen, Auto, Lift).
- Soziale Angst (soziale Phobie): starke Anspannung in sozialen/beruflichen Situationen, Sorge vor Bewertung, Erröten oder Blackout.
- Generalisierte Angststörung: anhaltendes Grübeln und Sorgen, innere Unruhe, Anspannung, Schlafprobleme.
- Spezifische Phobien: z. B. Höhen, Enge, Fliegen, Spritzen oder medizinische Situationen.
Wichtig: Das ist keine Online‑Diagnose, sondern ein Orientierungsrahmen. Entscheidend ist, wie sehr Angst/Panik Ihren Alltag einschränkt – und was sie aufrechterhält.
Schnelle Einordnung: Typische Anzeichen von Angst und Panik
Viele Symptome wirken sehr körperlich – und genau das macht sie so beunruhigend. Oft ist es weniger „die Angst an sich“, sondern der Kreislauf, der sich daraus entwickelt.
- Der Körper reagiert „wie in Alarm“ (Herzklopfen, Enge, Atemnot, Schwindel) – oft verstärkt durch starke Selbstbeobachtung
- Sicherheitsstrategien: Puls/Atmung kontrollieren, Ausgänge checken, nur mit Begleitung – kurzfristig beruhigend, langfristig einengend
- Nach einer Attacke bleibt viel Unsicherheit („Was war das?“) und die Sorge vor der nächsten – der Radius wird kleiner
- Daueranspannung, Schlafprobleme oder Erschöpfung, auch wenn „eigentlich alles ok“ scheint
- Benommenheit, Konzentrationsabfall oder das Gefühl von Unwirklichkeit in Belastungsphasen
- Stress, Überforderung oder Konflikte als Hintergrund – selbst wenn die erste Attacke „aus dem Nichts“ kam
Panikattacken Therapie in Salzburg
Eine Panikattacke fühlt sich oft an wie akute Gefahr – obwohl objektiv keine da ist. Genau das macht sie so erschütternd: Der Körper reagiert mit voller Intensität, und der Kopf versucht sofort zu erklären, „was gerade passiert“. In der Psychotherapie geht es nicht darum, Symptome wegzudrücken, sondern die Angstspirale verständlich zu machen und wieder steuerbar zu bekommen – im eigenen Tempo und mit konkreten Schritten für den Alltag.
Woran wir in der Therapie häufig arbeiten:
- Körpersignale einordnen (Herzrasen, Schwindel, Atemnot) – ohne sie als akute Gefahr zu deuten
- „Angst vor der Angst“ reduzieren (Selbstbeobachtung, Gedankenkreisen)
- Vermeidung abbauen und Sicherheit zurückgewinnen – in gut dosierten Schritten
- Konkrete Übungen für akute Situationen (Atmung, kurze Übungen zum Ankommen im Moment, Selbstberuhigung)
- Auslöser und Belastungen klären (Stress, Konflikte, innere Antreiber)
Soforthilfe: Wenn gerade eine Panikattacke läuft
Wenn Sie medizinisch abgeklärt sind und gerade sicher sind (z. B. nicht beim Autofahren):
- Benennen: „Das ist eine Panikreaktion – extrem unangenehm, aber sie geht vorbei.“
- Ausatmen verlängern: ruhig ausatmen (z. B. länger aus als ein) – ohne zu pressen.
- Boden/Orientierung: Füße spüren, 5 Dinge sehen, 4 Dinge fühlen, 3 Dinge hören.
- Nicht kämpfen: die Welle beobachten statt wegdrücken („sie steigt, kippt, fällt ab“).
- Danach notieren: Was war vorher? Was hat geholfen? Das nutzen wir in der Therapie.
Wichtig: Wenn Symptome neu oder ungewöhnlich stark sind (z. B. Brustschmerz, starke Atemnot, Ohnmacht) holen Sie bitte medizinische Hilfe / Notruf.
Wenn Sie merken, dass Angst oder Panik Ihr Leben einschränkt: Nutzen Sie die kurze telefonische Orientierung (10–15 Min.) oder fragen Sie ein Erstgespräch an.
Wie humanistische Psychotherapie bei Angst & Panik konkret arbeitet
Viele Menschen haben schon viel „verstanden“ – und trotzdem bleibt der Körper im Alarm. In der humanistisch‑existenzanalytischen Arbeit geht es darum, Sicherheit nicht nur kognitiv zu erklären, sondern spürbar aufzubauen: in Beziehung, im Tempo Ihres Nervensystems und mit konkreten Schritten im Alltag.
- Mit dem Nervensystem statt gegen sich selbst: Angst wird nachvollziehbar, nicht beschämt oder „wegdiskutiert“.
- Tempo ohne Überforderung: gut dosierte Schritte – statt „Konfrontation um jeden Preis“.
- Körperwahrnehmung & Selbstregulation: Signale erkennen, beruhigen, einordnen – damit der Körper nicht mehr „die Führung übernimmt“.
- Gefühle, Bedürfnisse, Grenzen: Oft hält Angst auch dort, wo innerlich etwas nicht passt. Das wird ernst genommen und bearbeitet.
- Alltagstaugliche Übungen: kurze Tools für Akutsituationen + langfristige Veränderung von Mustern (Gedanken, Vermeidung, Sicherheitssuche).
Vertiefung: Ratgeber zu Angst & Panik
Kurz und konkret: typische Unterfragen – mit einem sinnvollen nächsten Schritt.
Wenn Öffis, Supermarkt, Altstadt oder Warteschlangen plötzlich bedrohlich wirken, steckt oft ein lernfähiges Alarmsystem dahinter – nicht „Schwäche“. Agoraphobie wird häufig missverstanden: Entscheidend ist die Angst, festzustecken oder keine Hilfe zu bekommen. Sie erfahren, welche Zeichen typisch sind, warum Vermeidung kurzfristig entlastet und langfristig verstärkt – und welche nächsten Schritte machbar klein sind.
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Dieser Ratgeber erklärt die häufigsten körperlichen Symptome einer Panikattacke (Herzrasen, Atemnot, Schwindel) als nachvollziehbare Alarmreaktion des Nervensystems. Er entkatastrophisiert ohne zu bagatellisieren, zeigt typische Aufrechterhaltungsfallen (Vermeidung, Sicherheitsverhalten, Angst vor der Angst) und leitet zu sinnvollen nächsten Schritten: Abklärung bei neuen Symptomen, Orientierung bei wiederkehrender Angst, sofortige Hilfe bei akuter Unsicherheit.
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FAQ zu Angst, Panikattacken & Angststörungen
Kurze Antworten auf häufige Fragen rund um Angsttherapie in Salzburg, Panikattacken, Ablauf und Orientierung.
Was ist der Unterschied zwischen Angst und Panik?
Angst baut sich oft allmählich auf und hängt häufig mit bestimmten Gedanken, Themen oder Situationen zusammen. Eine Panikattacke kommt meist plötzlich, erreicht rasch einen Höhepunkt und ist stark körperlich spürbar. Beides sind Stressreaktionen – entscheidend ist, wie sehr sie Ihr Leben einschränken.
Wie lange dauert eine Panikattacke typischerweise?
Viele Panikattacken erreichen innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt und klingen dann wieder ab. Das Gefühl kann sich deutlich länger „nachziehend“ anfühlen (Erschöpfung, Anspannung, Angst vor der nächsten Attacke). In der Therapie schauen wir, was bei Ihnen den Kreislauf verstärkt.
Kann eine Panikattacke gefährlich sein?
Panik fühlt sich oft lebensbedrohlich an, ist es aber in vielen Fällen nicht. Trotzdem gilt: Wenn Symptome neu, ungewöhnlich stark oder unklar sind (z. B. Brustschmerz, Ohnmacht, starke Atemnot), lassen Sie das bitte ärztlich abklären.
Was ist Agoraphobie bzw. „Platzangst“?
Agoraphobie bedeutet häufig Angst vor Situationen, aus denen man schwer entkommen könnte oder in denen Hilfe „nicht schnell verfügbar“ wirkt (Öffis, Menschenmengen, Auto, Lift, weite Strecken). Viele Betroffene vermeiden solche Situationen oder gehen nur mit Begleitung. Das kann sich sehr einengend anfühlen – und ist gut behandelbar.
Warum wird Angst durch Vermeidung oft stärker?
Vermeidung bringt kurzfristig Erleichterung – und wirkt dadurch wie eine Bestätigung für das Nervensystem: „Die Situation war gefährlich.“ So wird der innere Alarm schneller ausgelöst und der Spielraum kleiner. In der Therapie geht es darum, Sicherheit zurückzugewinnen, ohne dass Angst Ihr Verhalten diktiert.
Hilft Psychotherapie auch ohne Medikamente?
Ja. Psychotherapie kann auch ohne Medikamente wirksam sein. In manchen Situationen kann eine ergänzende ärztliche Abklärung oder medikamentöse Unterstützung sinnvoll sein. Das besprechen wir sachlich und ohne Druck.
Wie läuft Psychotherapie bei Angst/Panik typischerweise ab?
Am Anfang klären wir, wie Ihre Angst konkret aussieht, wodurch sie ausgelöst wird – und was sie am Laufen hält (Körper, Gedanken, Verhalten). Danach arbeiten wir an Stabilisierung, Selbstregulation und an gut dosierten Schritten im Alltag. Ziel ist spürbare Entlastung und mehr Freiheit – nachhaltig, nicht „mit Gewalt“.
Wie viele Sitzungen sind üblich?
Das hängt von Intensität, Dauer, Kontext und Ihren Zielen ab. Manche Menschen spüren nach einigen Sitzungen erste Entlastung, bei anderen ist es ein längerer Prozess. Im Erstgespräch klären wir gemeinsam einen realistischen Rahmen. Organisatorische Details finden Sie unter Ablauf & Kosten.
Kann Online‑Therapie bei Angst/Panik funktionieren?
Für viele Anliegen funktioniert Online sehr gut – auch bei Angst/Panik. Wenn wir merken, dass Präsenz hilfreicher wäre (z. B. bei sehr hoher Instabilität), sprechen wir das offen an und passen das Setting an.
Wann sollte ich zusätzlich ärztlich abklären lassen?
Wenn körperliche Symptome neu auftreten, sich deutlich verändern oder wenn Sie unsicher sind. Psychotherapie ersetzt keine medizinische Diagnostik, kann aber parallel helfen, den Angst‑Körper‑Kreislauf zu stabilisieren.
Wenn Sie sich in einigen dieser Punkte wiederfinden, ist das ein ernstzunehmendes Signal – und gleichzeitig etwas, das sich in vielen Fällen gut behandeln lässt. Gerne klären wir in einem Erstgespräch, was Sie gerade brauchen und wie ich Sie dabei unterstützen kann.
Häufig treten Angst und Panik gemeinsam mit Erschöpfung & Burnout auf. Schauen Sie gerne auch auf dieser Seite vorbei.
Wenn statt Panik eher wiederkehrende Zwangsgedanken oder Rituale (z. B. Kontrollieren, Waschen, inneres „Neutralisieren“) im Vordergrund stehen, ist die Seite Zwangsstörung die passendere Orientierung.
Alle organisatorischen Details zu Terminvereinbarung, Frequenz, Honorar und Rückerstattung finden Sie unter Ablauf & Kosten.
Akute Krise: Wenn Sie gerade nicht sicher sind oder dringend Hilfe brauchen: TelefonSeelsorge 142 (24/7, kostenlos) · Krisenintervention Salzburg (Pro Mente Salzburg): +43 662 43 33 51 (0–24 Uhr). In akuten Notfällen: Rettung 144 bzw. EU‑Notruf 112 · Polizei 133.