Wenn Angst, Erschöpfung, innere Leere oder belastende Lebensereignisse Ihren Alltag einschränken, kann Psychotherapie helfen, wieder Orientierung und Halt zu finden. In einem geschützten, wertschätzenden Rahmen klären wir, was Sie gerade belastet – und was Sie konkret stärkt.
Im Erstgespräch ordnen wir gemeinsam ein, worum es wirklich geht: Was ist aktuell der Kern? Was hält den Druck aufrecht? Und welche nächsten Schritte bringen realistische Entlastung?
Sie müssen Ihr Anliegen nicht „richtig“ erklären. Wir starten bei dem, was Sie merken (z. B. Druck, Unruhe, Grübeln, Rückzug, Konflikte) – und arbeiten Schritt für Schritt in Ihrem Tempo.
Was Sie hier erwartet:
- Orientierung & Entlastung: verstehen, was gerade wirkt – und was jetzt hilft
- Stabilität im Alltag: innere Anspannung regulieren, Grübelspiralen unterbrechen, wieder Boden gewinnen
- Veränderung mit Substanz: Muster erkennen, Grenzen stärken, stimmigere Entscheidungen treffen
- Setting nach Bedarf: in der Praxis oder online per Video
Alle organisatorischen Details (Terminvereinbarung, Dauer/Frequenz, Honorar, Rückerstattung, Absage) finden Sie gesammelt unter Ablauf & Kosten.
Schwerpunkte & Themen
Psychotherapie wirkt am besten, wenn sie zu Ihrem Anliegen passt. Hier finden Sie eine Übersicht meiner Arbeitsschwerpunkte – verlinkt zu vertiefenden Seiten:
Häufige Fragen
Woran erkenne ich, ob Psychotherapie für mich sinnvoll ist?
Wenn Belastungen anhalten, sich wiederholen oder Ihre Lebensqualität deutlich einschränken, ist Psychotherapie ein sinnvoller Schritt. Auch wenn Sie noch nicht genau wissen, „was es ist“: Im Erstgespräch klären wir den Kern – und was realistisch entlastet.
Was bedeutet „humanistische Psychotherapie“ – und was ist Existenzanalyse?
Humanistisch heißt: Wir schauen nicht nur auf Symptome, sondern auf Sie als ganzen Menschen – Gefühle, Beziehungen, Werte und innere Konflikte. Existenzanalyse fokussiert besonders die Frage: Wie kommen Sie wieder zu Entscheidungen, die sich innerlich stimmig anfühlen – statt nur zu funktionieren?
Brauche ich eine Diagnose oder Überweisung?
Nein. Sie können auch ohne Diagnose kommen – z. B. bei Überforderung, Orientierungslosigkeit, Beziehungsthemen oder dem Wunsch nach Entwicklung. Für eine mögliche Kostenrückerstattung gelten eigene Voraussetzungen (siehe Ablauf & Kosten).
Was, wenn ich mein Problem nicht gut in Worte fassen kann?
Das ist häufig so – und kein Hindernis. Wir starten bei dem, was Sie aktuell merken (z. B. Druck, Unruhe, Leere, Grübeln, Rückzug oder Konflikte). Klarheit entsteht oft im Prozess.
Muss ich über alles sprechen – auch über Unangenehmes?
Nein. Sie bestimmen Tempo und Tiefe. Sicherheit geht vor – wir arbeiten so, dass Sie stabil bleiben und Schritt für Schritt mehr innere Freiheit gewinnen.
Was, wenn ich „zu rational“ bin oder wenig Zugang zu Gefühlen habe?
Dann ist das ein guter Startpunkt. Viele Menschen haben gelernt, Gefühle stark zu kontrollieren – oft aus nachvollziehbaren Gründen. Ziel ist nicht „emotional sein müssen“, sondern mehr Wahrnehmung und Wahlmöglichkeiten.
Arbeiten Sie mit Übungen wie Achtsamkeit oder Imagination?
Wenn es zu Ihnen passt, ja – aber nur optional. Übungen können helfen, Anspannung zu regulieren, Abstand zu Grübelspiralen zu gewinnen oder neue Handlungsoptionen zu entwickeln. Wir setzen sie so ein, dass es praktisch und stimmig bleibt.
Psychotherapie oder Persönlichkeitsentwicklung – was passt besser?
Wenn Leidensdruck, wiederkehrende Muster oder Symptome im Vordergrund stehen, ist Psychotherapie meist der passendere Rahmen. Wenn es primär um Entwicklung, Entscheidungen und Orientierung geht (ohne starken Leidensdruck), kann Persönlichkeitsentwicklung sinnvoll sein. Im Erstgespräch klären wir das rasch.
Was tun bei akuter Krise?
Wenn Sie sich akut gefährdet fühlen oder konkrete Suizidabsichten haben, holen Sie bitte sofort Hilfe: Notruf 144/112 oder TelefonSeelsorge 142. Psychotherapie kann stabilisieren, ersetzt in akuten Notfällen aber keine Soforthilfe.
Was ist Psychotherapie?
Psychotherapie ist die Anwendung wissenschaftlich fundierter Methoden in einer therapeutischen Beziehung. Ziel ist, psychische Störungen zu verhindern, zu diagnostizieren, zu lindern und zu behandeln – und gleichzeitig seelische Gesundheit sowie persönliche Entwicklung zu fördern. Das heißt: Es geht sowohl um die Entlastung von Symptomen als auch um nachhaltige Veränderungen im Erleben, Denken, Fühlen und Handeln.
Was in Psychotherapie möglich wird
Viele Menschen „funktionieren“ lange, obwohl innerlich viel in Bewegung ist: Druck, Angst, Scham, Überforderung, Konflikte, Leere oder das Gefühl, den eigenen Kompass verloren zu haben.
In der Therapie entsteht ein geschützter Raum, in dem Sie sich mit Unverstandenem, Schmerzhaftem und Belastendem aus der Gegenwart oder Ihrer Geschichte auseinandersetzen können. Das Ziel ist nicht Perfektion, sondern innere Klarheit: sich selbst besser verstehen, sich mehr vertreten können, stimmigere Entscheidungen treffen – und Beziehungen tragfähiger gestalten.
- Gefühle besser wahrzunehmen und einzuordnen (statt sie zu verdrängen oder von ihnen überrollt zu werden)
- innere Konflikte zu verstehen – und aus „Blockade“ wieder in Handlung zu kommen
- Beziehungsmuster zu erkennen und zu verändern (privat wie beruflich)
- Selbstwert, Selbstannahme und Selbstvertretung zu stärken
- mehr Lebensfreude, Ruhe und Orientierung zu ermöglichen
Voraussetzung ist nicht ein „perfektes Anliegen“, sondern der Wunsch nach Veränderung und die Bereitschaft, sich mit dem eigenen Erleben zu beschäftigen – begleitet, in Ihrem Tempo.
Wann Psychotherapie hilfreich sein kann
Typische Anliegen sind zum Beispiel:
- Ängste (z. B. vor großen oder engen Räumen, vor Krankheiten, vor Prüfungen, im Kontakt mit anderen Menschen) und Panikattacken
- niedergeschlagene Stimmung, innere Leere oder fehlende Freude am Leben
- andauernde Erschöpfung, Antriebslosigkeit oder Überforderung
- Schlafprobleme und körperliche Beschwerden ohne klare medizinische Ursache
- Scham-, Schuld- oder starke Aggressionsgefühle, ständiges Grübeln oder das Gefühl, fremdbestimmt zu sein
- belastende Umbruchsituationen wie Trauer, Krankheit, Trennung oder berufliche Veränderungen
- wiederkehrende Konflikte in Paarbeziehungen oder mit anderen Menschen (z. B. am Arbeitsplatz)
- Zwänge oder Süchte
- Wunsch nach besseren Beziehungen und persönlicher Weiterentwicklung
Wenn Sie sich in einigen Punkten wiederfinden oder unsicher sind, ob Psychotherapie für Sie passend ist, sprechen Sie mich gerne an.
Mein Ansatz – Existenzanalyse (humanistisch)
Meine Arbeit basiert auf der Existenzanalyse, einem humanistischen Verfahren nach Viktor Frankl und Alfried Längle. Im Zentrum steht der Mensch in seiner Freiheit, Verantwortung und Einzigartigkeit – und die Frage, was ein erfülltes, sinnvolles Leben ermöglicht.
Therapeutisch heißt das: Wir klären nicht nur „wie es weggeht“, sondern auch „was es Ihnen sagen will“ – welche Werte, Bedürfnisse und Grenzen ernst genommen werden möchten, und wie Sie wieder zu innerer Zustimmung und tragfähigen Entscheidungen kommen.
Je nach Bedarf integriere ich Elemente der Achtsamkeitsmeditation, Imaginationsübungen, personzentrierten Gesprächsführung und (wo hilfreich) kognitiven Verhaltenstherapie.
Hinweis bei akuter Krise
Wenn Sie aktuell konkrete Suizidabsichten haben oder sich akut gefährdet fühlen, holen Sie bitte sofort Hilfe: Notruf 144/112 oder TelefonSeelsorge 142.
Nächster Schritt
Wenn Sie herausfinden möchten, ob Psychotherapie Sie gerade unterstützen kann, fragen Sie gerne ein Erstgespräch an. Die organisatorischen Rahmenbedingungen (Terminvereinbarung, Dauer/Frequenz, Kosten/Rückerstattung, Absage) finden Sie gesammelt auf der Seite „Ablauf & Kosten“.
Wenn Sie sich primär im Rahmen Ihrer psychotherapeutischen oder psychologischen Ausbildung selbst reflektieren und professionell weiterentwickeln möchten, finden Sie weitere Informationen zur Selbsterfahrung.