Fokus: Erschöpfung, Dauerstress & hohe Verantwortung

Therapie bei Burnout & Erschöpfung in Salzburg

Woran Sie es merken:

Wenn Erholung nicht mehr greift, die innere Anspannung bleibt und Sie nur noch funktionieren.

Im Erstgespräch klären wir:
  • was Sie aktuell überfordert – beruflich und/oder privat
  • wie stark die Symptome Ihren Alltag einschränken (inkl. Abklärung, wenn sinnvoll)
  • welche ersten Schritte jetzt entlasten & welcher Rahmen passt (Praxis/online)

Anhaltende Erschöpfung ist mehr als „zu viel Stress“. Wenn Schlaf nicht mehr erholt, freie Tage nicht reichen und die innere Anspannung bleibt, ist eine sorgfältige Einordnung sinnvoll. In meiner Praxis in Salzburg (und bei Bedarf online) begleite ich Menschen dabei, wieder Stabilität, Erholung und klare Grenzen aufzubauen – in Führungsrollen ebenso wie in anderen Lebensbereichen.

Wenn Sie speziell in einer Führungsrolle arbeiten oder dauerhaft Verantwortung tragen: Psychotherapie für Führungskräfte.

Mir ist wichtig, dass es nicht nur wieder „funktioniert“, sondern dass Sie wieder spüren, was für Sie stimmig ist – ohne Druck und ohne Selbstvorwürfe.

Kurzprofil

Mag.a Katharina Göbl, Psychotherapeutin und klinische Psychologin in Salzburg

Mag.a Katharina Göbl – Psychotherapeutin (Existenzanalyse) · Klinische Psychologin

Arbeitsschwerpunkte: Erschöpfung & Burnout, innere Antreiber & Perfektionismus, Grenzen & Überlastung, Schlaf & Regeneration, Verantwortung & Überarbeitung

Rainerstraße 9, 5020 Salzburg (nahe Mirabellplatz/Hbf) · 50 Min · 120 € · Psychotherapie via Videokonferenz

Eintragung: PT 11114 · KP 5374

So läuft es ab

Verschwiegenheit: Als Psychotherapeutin unterliege ich der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht – auch gegenüber Arbeitgebern. Wenn dieses Thema für Sie wichtig ist, ist das absolut nachvollziehbar: Genau dafür ist der Schutz da. Hintergrund: ÖBVP – Verschwiegenheit in der Psychotherapie.

Symptome & Warnsignale: Woran merke ich Burnout oder Erschöpfung?

Burnout zeigt sich selten als „alles auf einmal“. Viele merken zuerst: Schlaf hilft nicht mehr wirklich – und innerlich wird es enger. Wenn Sie sich in mehreren Punkten wiederfinden, ist das ein ernstzunehmendes Signal.

Kurz‑Check (keine Diagnose)

Wenn Sie seit mehreren Wochen…

  • trotz Schlaf nicht mehr richtig erholen
  • innerlich „auf Alarm“ bleiben
  • häufiger gereizt oder emotional abgestumpft reagieren
  • sich zurückziehen oder nur noch „funktionieren“
  • deutlich mehr Mühe mit Konzentration/Entscheiden haben
  • körperliche Stresssignale zunehmen
  • mehr Distanz/Zynismus gegenüber der Arbeit erleben
  • das Gefühl von Wirksamkeit verlieren

Dieser Kurz‑Check ersetzt keine Diagnose. Er soll helfen, Signale ernst zu nehmen und Unterstützung zu holen.

Wenn Sie akut in einer Krise sind oder Suizidgedanken haben: Bitte holen Sie sofort Hilfe – Notruf 144/112 oder TelefonSeelsorge 142 (24/7, kostenlos, vertraulich).

Burnout: kurze Einordnung (ICD‑11 / WHO)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt Burn‑out im ICD‑11 als arbeitsbezogenes Phänomen (kein „Krankheitsbegriff“). Im Alltag wird „Burnout“ oft breiter verwendet – z. B. auch bei Erschöpfung durch dauerhafte Verantwortung in Familie oder Pflege. Für die Orientierung ist vor allem hilfreich, wie sich die Belastung zeigt und was sie aufrechterhält.

Typisch sind drei Dimensionen:

Mehr zur ICD‑11‑Einordnung: WHO – Burn‑out an occupational phenomenon.

Wichtig: Ähnliche Beschwerden können auch andere Ursachen haben (z. B. Depression, Angst, Anpassungsreaktionen oder körperliche Faktoren). Deshalb ist eine medizinische Abklärung bei deutlichen körperlichen Symptomen sinnvoll. Parallel klären wir im Erstgespräch, was Sie aktuell überfordert – und was kurzfristig entlastet.

Wenn Angst oder wiederkehrende Panikattacken im Vordergrund stehen: Panikattacken Therapie (siehe Thema Angst & Panik).

Warum Erschöpfung kippt: Arbeitsfaktoren, innere Antreiber, fehlende Regeneration

Burnout ist selten nur ein „Zeitproblem“. Häufig wirken mehrere Ebenen zusammen:

Gerade hier setzt mein humanistischer Ansatz an: Nicht nur Symptome sollen leiser werden – es geht auch darum, wieder in Kontakt mit Ihren Bedürfnissen und Werten zu kommen und Entscheidungen zu treffen, die innerlich Zustimmung finden. Mehr zu Haltung und Methode: Arbeitsweise.

Wenn Verantwortung hoch ist

Ob Führung, Selbstständigkeit, Projektverantwortung, Pflege oder Familie: Wer viel trägt, kompensiert Erschöpfung oft zu lange. Dann wird nicht früh gegengesteuert, sondern weiter organisiert – mehr Kontrolle, mehr Tempo, weniger Pause. Der Preis kommt später: körperlich, emotional oder in der Entscheidungsfähigkeit.

In der therapeutischen Arbeit geht es darum, dieses Muster ernst zu nehmen – ohne Selbstvorwürfe – und die Bedingungen zu verändern, unter denen Sie (zu lange) funktionieren mussten.

Woran wir bei hoher Verantwortung häufig arbeiten

Mehr zur Arbeit mit Führungskräften: Psychotherapie für Führungskräfte.

Wenn Perfektionismus, Überverantwortung und Abgrenzung zentrale Antreiber sind, ist diese Seite oft hilfreich: Selbstwert & Grenzen.

Wie Psychotherapie bei Burnout und Erschöpfung helfen kann

Im ersten Schritt schaffen wir Klarheit: Wie zeigt sich die Erschöpfung konkret? Was hält sie aufrecht? Was brauchen Sie sofort zur Entlastung – und was braucht es mittel‑ und langfristig, damit es stabil besser wird?

Woran wir arbeiten (konkret)

Wenn Symptome und Leidensdruck deutlich im Vordergrund stehen, ist Psychotherapie der passende Rahmen. Wenn Sie eher präventiv und entwicklungsorientiert arbeiten möchten (z. B. bei hoher beruflicher Belastung ohne starke klinische Symptomatik), kann auch Persönlichkeitsentwicklung sinnvoll sein.

Was hilft bis zum Erstgespräch?

Diese Schritte ersetzen keine Therapie – können aber kurzfristig entlasten und wieder etwas Handlungsspielraum schaffen:

  1. Körperliche Warnsignale medizinisch abklären lassen. Schlaf, Kreislauf, Schmerzen, anhaltende Erschöpfung – körperliche Faktoren sollten nicht „wegtherapiert“ werden.
  2. Eine konkrete Entlastung in den nächsten 72 Stunden planen. Nicht „irgendwann“, sondern jetzt: Was ist diese Woche realistisch reduzierbar?
  3. Eine Grenze festlegen. Was ist diese Woche nicht verhandelbar (Schlaf, Pause, Handy aus, ein fixer Termin nur für Erholung)?
  4. Mini‑Reset fürs Nervensystem. Zum Beispiel Progressive Muskelentspannung (PMR). Die ÖGK stellt Audio‑Anleitungen zur Verfügung: ÖGK – Anleitung zur progressiven Muskelentspannung.
  5. Wenn es akut wird: sofort Hilfe holen. Notruf 144/112 oder TelefonSeelsorge 142 (24/7).

Vertiefung: Ratgeber zu Erschöpfung & Burnout

Kurz und konkret: typische Unterfragen – mit einem sinnvollen nächsten Schritt.

Burnout vs. Depression vs. Erschöpfung: Unterschiede, die wirklich zählen

Sie sind erschöpft und fragen sich: Burnout oder Depression? Dieser Ratgeber hilft, die Begriffe alltagstauglich zu unterscheiden – ohne Selbstdiagnose. Sie lesen, welche Muster eher für Erschöpfung, ein Burnout-Belastungsmuster oder depressive Symptomatik sprechen, warum das Stresssystem so reagiert und was oft unbewusst aufrechterhält (z. B. Durchhalten, Rückzug, Grübeln). Am Ende steht ein ruhiger nächster Schritt: Abklärung, Orientierung oder sofort Hilfe.

Artikel lesen

Alle Artikel zu Erschöpfung & Burnout

FAQ zu Burnout & Erschöpfung

Häufige Fragen zu Einordnung, Ablauf, Online‑Setting und organisatorischen Punkten.

Ist Burnout eine Krankheit?

Die WHO führt Burn‑out im ICD‑11 als arbeitsbezogenes Phänomen (nicht als medizinische Diagnose). Unabhängig vom Etikett gilt: Wenn Erschöpfung, Distanz und Wirksamkeitsverlust zunehmen, ist Unterstützung sinnvoll – damit es nicht weiter kippt.

Muss ich erst „ganz am Ende“ sein, um mir Hilfe zu holen?

Nein. Je früher Sie gegensteuern, desto größer ist der Spielraum. Psychotherapie kann auch dann sinnvoll sein, wenn Sie noch funktionieren – aber spüren, dass Sie innerlich einen zu hohen Preis zahlen.

Burnout oder Depression – wo ist der Unterschied?

Die Grenzen sind nicht immer scharf: Erschöpfung, Antriebslosigkeit und Interessenverlust können bei Burnout und Depression vorkommen. Burnout ist häufig stark arbeitsbezogen; Depression wirkt oft breiter (auch außerhalb der Arbeit) und kann mit Hoffnungslosigkeit, Rückzug und Selbstabwertung einhergehen. Wenn Sie dazu mehr lesen möchten, finden Sie weitere Informationen unter dem Thema Depression.

Wie schnell bekomme ich einen Termin – und was, wenn es dringend ist?

Wenn ich in Sitzungen bin, melde ich mich an Werktagen in der Regel innerhalb eines Werktags zurück. Wenn es akut ist (z. B. Suizidgedanken oder Selbstgefährdung): bitte sofort Notruf 144/112 oder TelefonSeelsorge 142 kontaktieren.

Wie läuft Kostenzuschuss grundsätzlich ab?

Ein Kostenzuschuss ist bei Psychotherapie unter bestimmten Voraussetzungen möglich (u. a. mit ärztlicher Bestätigung bei krankheitswertiger Störung). Details und aktuelle Beträge finden Sie unter Ablauf & Kosten.

Online oder vor Ort – wann ist was sinnvoll?

Für viele Anliegen funktioniert Online sehr gut. Wenn wir merken, dass Präsenz hilfreicher wäre (z. B. bei sehr hoher Instabilität oder wenn Sie zu Hause keinen ungestörten Raum haben), sprechen wir das offen an und passen das Setting an.

Wie finde ich heraus, was für mich passt?

Das lässt sich meist rasch klären – im Erstkontakt oder im Erstgespräch. Gemeinsam ordnen wir, was Sie gerade brauchen, und welcher Rahmen am hilfreichsten ist.

Nächste Schritte

Wieder belastbar entscheiden, klar abgrenzen, Schlaf/Anspannung stabilisieren: Vereinbaren Sie ein Erstgespräch.

Wenn Sie unsicher sind, ob Psychotherapie der passende Rahmen ist, genügt oft eine kurze telefonische Orientierung (10–15 Min.). Organisatorische Details finden Sie unter Ablauf & Kosten.