Sie möchten wissen, was Sie in der Therapie erwartet. Ich arbeite existenzanalytisch (humanistisch): wertschätzend, transparent und ohne Druck. Wir klären, was Sie belastet – und welche nächsten Schritte im Alltag wirklich passen.
Meine Arbeitsweise ist dialogorientiert: Wir nehmen uns Zeit, Erfahrungen zu verstehen, Gefühle einzuordnen und neue Handlungsspielräume zu entwickeln. Wenn Sie nach „Gesprächstherapie Salzburg“ suchen, finden Sie bei mir genau diesen therapeutischen Dialog – transparent, respektvoll und in Ihrem Tempo.
- Humanistisch: Empathie, Wertschätzung, Echtheit – Sie werden nicht auf ein „Problem“ reduziert.
- Existenzanalyse: Fokus auf Stimmigkeit, Werte und innere Zustimmung – statt nur „funktionieren“.
- Klar & strukturiert: Anliegen und Ziele zu Beginn, regelmäßige Standortbestimmung im Prozess.
- Tempo nach innerer Sicherheit: keine Überforderung – Stabilität vor Druck.
- Integrativ: je nach Bedarf Achtsamkeit, Imagination, Dialog und passende Übungen für den Alltag.
Organisatorisches zu Termin, Frequenz, Honorar, Rückerstattung und Absage finden Sie unter Ablauf & Kosten.
Ihre Anfrage bleibt vertraulich. Wenn ich in Sitzungen bin, melde ich mich an Werktagen in der Regel innerhalb eines Werktags zurück.
Auf einen Blick
- Humanistisch: Beziehung, Empathie, Wertschätzung, Echtheit – Sie werden nicht auf ein „Problem“ reduziert.
- Existenzanalytisch: Wir klären, was innerlich blockiert – und schaffen wieder mehr Spielraum im Denken, Fühlen und Handeln.
- Ziel: ein Leben mit mehr innerer Zustimmung, persönlicher Erfüllung und tragfähigen Entscheidungen.
Humanistische Psychotherapie: die Haltung hinter meiner Arbeit
„Humanistisch“ bedeutet: Der Mensch steht in seiner Ganzheit im Zentrum – mit seiner Biografie, seinen Beziehungen, seinen Gefühlen, seinen Werten und seinen Entwicklungsmöglichkeiten. Wir arbeiten nicht gegen Sie, sondern mit Ihnen: in Ihrem Tempo, mit Klarheit und Respekt.
Wesentliche Elemente dieser Haltung sind:
- Personale Begegnung auf Augenhöhe
- Empathie und echtes Verstehen statt vorschneller Lösungen
- Wertschätzung und Akzeptanz – auch für das, was Sie an sich schwierig finden
- Authentizität (Echtheit) im therapeutischen Kontakt
- Freiheit & Verantwortung: innere Spielräume erkennen und nutzen
- Sinn und Stimmigkeit: was für Sie wirklich zählt
Symptome nehmen wir ernst – als Signale. Gemeinsam schauen wir darauf, was darunter liegt: Überforderung, innere Konflikte, alte Verletzungen, festgefahrene Muster, belastende Beziehungserfahrungen oder ein Leben, das sich innerlich nicht mehr „richtig“ anfühlt.
Existenzanalyse: ein humanistischer Weg zu innerer Zustimmung
Die Existenzanalyse wurde in den 1930er-Jahren vom Wiener Psychiater Viktor Emil Frankl begründet. Ihm war wichtig: Der Mensch ist mehr als Trieb- oder Leistungswesen. Auch wenn Lust und Macht Themen sein können, geht es im Kern um etwas Tieferes: Sinn – und um die Fähigkeit, zu den gegebenen Umständen Stellung zu beziehen. Selbst wenn der Spielraum klein ist, bleibt meist ein Bereich innerer Freiheit, in dem wir entscheiden können, wie wir mit dem umgehen, was ist.
Seit den 1980er-Jahren wurde die Existenzanalyse von Alfried Längle entscheidend weiterentwickelt. Eine wichtige praktische Erkenntnis: In schweren Belastungszuständen (z. B. bei Depression) ist die Sinnfrage oft nicht sofort zugänglich. Dann braucht es zuerst Schritte, die das Leben wieder spürbar machen: Halt, Beziehungsfähigkeit, Selbstwert und innere Zustimmung im Alltag. Aus dieser Erfahrung wurde der Ansatz um weitere zentrale „Bausteine“ ergänzt.
Vertiefung: Wenn Sie sich speziell für Viktor Frankl, Sinn und Existenzanalyse im Alltag interessieren: Viktor Frankl & Sinn.
Die vier Grundmotivationen: vier Leitfragen, die Orientierung geben
In der existenzanalytischen Therapie nutzen wir häufig vier grundlegende Leitfragen als Kompass. Sie helfen, Belastungen präziser zu verstehen und Veränderung konkret zu machen – ohne Schubladendenken. Wir schauen gemeinsam: Welche Voraussetzung fehlt gerade, damit Sie innerlich zustimmen können?
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Ich bin – kann ich (so) sein?
Thema: Sicherheit, Halt, Schutz, tragfähige Rahmenbedingungen. Wenn hier etwas fehlt, zeigen sich häufig Angst, Daueranspannung oder das Gefühl, „keinen Boden“ zu haben. -
Ich lebe – mag ich (so) leben?
Thema: Lebenslust, Beziehung zur Welt, Nähe, Freude, emotionale Resonanz. Wenn das abbricht, erleben Menschen oft Leere, Erschöpfung, Rückzug oder innere Taubheit. -
Ich bin ich – darf ich (so) sein?
Thema: Selbstwert, Identität, Grenzen, Authentizität. Typische Muster: es allen recht machen, starke Scham, Selbstabwertung, Schwierigkeiten „Nein“ zu sagen oder sich zu zeigen. -
Ich bin da – wofür soll ich da sein?
Thema: Sinn, Ausrichtung, Beitrag. Diese Ebene wird oft dann gut bearbeitbar, wenn die ersten drei Ebenen ausreichend Stabilität bekommen haben.
Therapie heißt hier: Wir suchen nicht nur „die richtige Erklärung“, sondern wir arbeiten daran, dass Sie in diesen vier Bereichen wieder zu einer persönlich stimmigen Antwort kommen.
Wie ich Sie begleite
Im geschützten Rahmen unserer Gespräche können Sie Belastendes, Unverstandenes und Schmerzhaftes aus Ihrem aktuellen Leben oder Ihrer Vergangenheit zur Sprache bringen. Indem wir gemeinsam erkunden, was hinter Gefühlen, Gedanken und Verhaltensweisen steht, wächst Ihr Selbstverständnis – und damit die Freiheit, anders zu reagieren, Grenzen zu setzen oder neue Entscheidungen zu treffen.
Ich arbeite transparent und strukturiert:
- Zu Beginn klären wir Anliegen, Ziele und Rahmenbedingungen.
- Im Prozess prüfen wir regelmäßig, ob der Weg stimmig ist und was Sie brauchen.
- Sie bestimmen das Tempo: Tiefe entsteht nicht durch Druck, sondern durch Sicherheit und Klarheit.
Methoden, die ich je nach Bedarf integriere
Existenzanalyse ist kein starres Schema. Je nach Anliegen und Ziel ergänze ich passende Elemente – immer so, dass es zu Ihnen passt und praktisch hilfreich bleibt:
- Achtsamkeitsbasierte Übungen (Stabilisierung, Selbstwahrnehmung)
- Ressourcenorientierte Imaginationsübungen
- Personzentrierte Gesprächsführung
- Motivational Interviewing (bei Ambivalenzen und Entscheidungskonflikten)
- Bindungsorientierte Perspektiven (bei Nähe/Distanz, Beziehungsmustern, Selbstwert)
Ziel: ein Leben mit innerer Zustimmung und persönlicher Erfüllung
Als Ziel existenzanalytischer Behandlung gilt ein Leben mit innerer Zustimmung: ein inneres „Ja“ zur Welt, zum Leben, zum Selbstsein und zum Sinn. Anders gesagt: so zu leben und zu handeln, dass es im Inneren tragfähig ist – und Sie Ihr Leben in mehr Freude, Freiheit und Verantwortung gestalten können.
Mehr zu Rahmenbedingungen finden Sie unter Ablauf & Kosten.
Wenn Sie den Ansatz genauer kennenlernen möchten – mit typischen Themen, den vier Grundmotivationen und dem konkreten Ablauf – finden Sie hier eine ausführliche Darstellung: Existenzanalyse.