Psychotherapie in Salzburg

humanistisch & existenzanalytisch

Vielleicht ist Ihr Thema klar. Vielleicht spüren Sie nur:
So wie bisher geht es nicht weiter.

Im Erstgespräch ordnen wir gemeinsam,
was Sie belastet – und was jetzt hilfreich ist.

Willkommen in meiner Praxis

Porträt von Mag.a Katharina Göbl, humanistisch‑existenzanalytische Psychotherapeutin in Salzburg

Angst, Erschöpfung, innere Unruhe oder das Gefühl von Leere sind oft Hinweise darauf, dass etwas zu lange zu viel war – oder dass eine innere Grenze erreicht ist. Als klinische Psychologin und Psychotherapeutin arbeite ich humanistisch existenzanalytisch: Wir schauen gemeinsam auf Körper, Gefühle und Lebensumstände, ordnen ein, was Sie belastet, und finden Schritte, die im Alltag wieder Halt geben.

Ort: Praxis in Salzburg (Rainerstraße 9, 5020 Salzburg) oder Online‑Psychotherapie – je nach Setting.

Honorar: 120 € pro Einheit (50 Min.)

Privatpraxis: kein Kassenvertrag. Kostenzuschuss je nach Kasse möglich.

Rückmeldung: an Werktagen i. d. R. innerhalb eines Werktags

Aktuelle Terminlage: Juni 2026 – Erstgespräche sind derzeit nur begrenzt verfügbar.

Bin ich hier richtig?

Nicht jedes Anliegen ist von Anfang an klar benennbar. Oft zeigt sich zunächst nur ein Gefühl: Es wird zu viel, die innere Ruhe fehlt oder die eigene Orientierung geht verloren.

Nächster Schritt: im Gespräch einordnen

Wenn Sie möchten, klären wir das gemeinsam. Im kurzen Rückruf (10–15 Minuten) ordnen wir grob ein, worum es geht und ob ich passend bin. Im Erstgespräch nehmen wir uns Zeit, verstehen die Situation genauer und besprechen Ziele und nächste Schritte.

Angebote im Überblick

Orientierung entlang der vier Grundmotivationen

Wenn Sie Ihr Thema noch nicht klar benennen können: Die Existenzanalyse arbeitet mit vier Leitfragen als Kompass – Halt, Lebendigkeit, Selbstwert und Ausrichtung. Wählen Sie, was gerade am ehesten trifft – als erste Orientierung (keine Diagnose).

Zum Aufklappen klicken

Halt & Sicherheit (Ich bin – kann ich (so) sein?) –
wenn innerer Boden fehlt
Anspannung • Grübeln • Rückzug

Woran man es oft merkt

  • Daueranspannung, „auf Alarm“, schwer abschalten
  • Grübeln/Kontrollieren als Sicherheitsstrategie
  • Vermeidung, weil es sich „zu unsicher“ anfühlt

Woran wir arbeiten

  • Stabilisierung & innere Sicherheit (Körper, Alltag, Rahmen)
  • Auslöser/Muster verstehen – Handlungsspielraum erweitern
  • Schritte, die Sicherheit spürbar machen
Kurze Stabilisierung (optional)

Beide Füße auf den Boden. Drücken Sie langsam in den Untergrund. Benennen Sie leise: 3 Dinge, die Sie sehen – 2 Geräusche – 1 Körperempfindung. Dann: „Im Moment bin ich hier.“

Mehr zum Thema: Angst & Panik

Lebendigkeit (Ich lebe – mag ich (so) leben?) –
wenn alles grau wird
Erschöpfung • Leere • Kontaktverlust

Woran man es oft merkt

  • Wenig Freude/Resonanz, „alles ist grau“
  • Rückzug, innere Taubheit, Nähe wird anstrengend
  • Funktionieren statt Spüren

Woran wir arbeiten

  • Wieder Kontakt zu Bedürfnissen & Gefühlen
  • Belastungen klären, die Lebendigkeit blockieren
  • Alltagsschritte, die nähren statt zehren
Kurze Stabilisierung (optional)

Fragen Sie sich: „Was wäre heute ein 1%-Moment von Lebendigkeit?“ Wählen Sie etwas Kleines (Fenster öffnen, kurzer Gang, eine Nachricht) – und machen Sie es bewusst langsam.

Mehr zum Thema: Erschöpfung & Burnout

Selbstwert & Grenzen (Ich bin ich – darf ich (so) sein?) –
wenn Sie zu hart mit sich sind
Selbstkritik • Perfektionismus • Nein‑sagen

Woran man es oft merkt

  • Starke Selbstkritik, Perfektionismus, Schuldgefühle
  • Schwer Nein sagen, eigene Bedürfnisse „zu viel“
  • Kritik trifft hart, Komplimente kommen nicht an

Woran wir arbeiten

  • Innere Regeln sichtbar machen („Ich darf nicht…“)
  • Grenzen üben – ohne Härte
  • Selbstwert stabilisieren durch neue Erfahrungen
Kurze Stabilisierung (optional)

Formulieren Sie innerlich einen klaren Satz: „Heute ist mein Maß: …“ (z. B. „ein Schritt nach dem anderen“, „ein Nein ist erlaubt“). Wiederholen Sie ihn langsam.

Mehr zum Thema: Selbstwert & Grenzen

Sinn & Ausrichtung (Ich bin da – wofür soll ich da sein?) –
wenn Richtung fehlt
Zweifel • Stillstand • „Wofür das alles?“

Woran man es oft merkt

  • Entscheidungen fühlen sich sinnlos oder unmöglich an
  • Starke Werte‑Konflikte („ich weiß nicht mehr, was stimmt“)
  • Gefühl von Stillstand trotz Leistung

Woran wir arbeiten

  • Werte klären – Erwartungen von Eigenem trennen
  • Stimmige Richtung finden, die im Alltag tragfähig ist
  • Schritte definieren, die innerlich „Ja“ bekommen
Kurze Stabilisierung (optional)

Eine Frage: „Wenn es in 6 Monaten etwas stimmiger wäre – woran würde ich es im Alltag merken?“ Notieren Sie 1 konkretes Zeichen (beobachtbar, nicht „glücklich“).

Mehr zum Thema: Übergänge & Umbruch