Drei Gedanken in Beziehung
Was keinen Beweis braucht
Wie leicht kann das eigene Leben zu etwas werden, das gelingen, überzeugen oder ein bestimmtes Bild ergeben soll. Diese drei Gedanken wenden den Blick auf das, was sich solchen Maßstäben entzieht.
Im Mittelpunkt stehen ein Selbst, das kein Kunstwerk sein muss, ein Dasein ohne Warum und die stille Bedeutung dessen, was Menschen füreinander sind.
Eine Konstellation aus drei Blicken
Was nicht vollendet werden muss

Was einfach da sein darf

Die Rose ohne Warum
Gedankenbild öffnenDie Ros ist ohn warum; sie blühet, weil sie blühet,
Angelus Silesius (Johannes Scheffler, 1624–1677)
Sie acht nicht ihrer selbst, fragt nicht, ob man sie siehet.
Was wir einander sein können

Was wir füreinander sind
Gedankenbild öffnen„Das Beste aber,
Adalbert Stifter
was der Mensch
für einen andern
tun kann,
ist doch immer
das, was er
für ihn ist.“
Im Zwischenraum
Vielleicht muss nicht alles an uns zu einem Ergebnis werden. Manches zeigt sich erst, wenn das Herstellen, Vergleichen und Beurteilen für einen Moment leiser wird – im eigenen Dasein und in der Gegenwart eines anderen Menschen.
Bildhinweis: Die Bildmotive dieser Reihe wurden mit generativer KI erstellt. Konzeption, Auswahl und redaktionelle Gestaltung: Mag.ᵃ Katharina Göbl.